
Russland hat Nordkorea Pantsir-S1-Luftabwehrsysteme geliefert, die bereits zur Verteidigung der Hauptstadt Pjöngjang eingesetzt werden. Zusätzlich zur Lieferung erhalten nordkoreanische Soldaten eine Ausbildung, um die Systeme eigenständig bedienen zu können.
Laut dem ukrainischen Militärgeheimdienstchef Kyrylo Budanov rekrutiere Moskau außerdem Nordkoreaner, die sich als Freiwillige tarnen, um in der russischen Armee zu dienen.
Die Pantsir-S1-Systeme sind für den Nahbereichsschutz ziviler und militärischer Ziele konzipiert, mit einer Reichweite von bis zu 20 Kilometern und der Fähigkeit, Luftziele in bis zu 15 km Höhe zu treffen. Jede Einheit ist zudem mit zwei automatischen 30-mm-Kanonen ausgestattet. In Pjöngjang wird erwartet, dass die Systeme insbesondere gegen Drohnen aus Südkorea Schutz bieten.
Darüber hinaus wurden auf einem neuen nordkoreanischen Zerstörer russische Waffen identifiziert, darunter eine Rakete, die der russischen 91RE1-U-Boot-Abwehrrakete ähnelt, sowie das seegestützte Pantsir-M-System, das gegen elektronische Störungen resistent ist. Diese maritime Version basiert auf dem landgestützten Pantsir-S und wurde entwickelt, um Schiffe gegen moderne Luftbedrohungen wie kleine und tieffliegende Drohnen zu schützen.
Quelle: Militarnyi | Foto: X @NOELreports | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft
Russia has already transferred Shahed drone production tech and ready-to-use Pantsir-S1 air defense systems to North Korea — says Ukraine’s intel chief Kyrylo Budanov. pic.twitter.com/b8cheq34mx
— NOELREPORTS 🇪🇺 🇺🇦 (@NOELreports) July 1, 2025
